Willkommen

Osnabrück ist die drittgrößte Stadt im Bundesland Niedersachsen und liegt an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Wegen ihrer strategisch günstigen Verkehrslage ist Osnabrück ein wichtiges Logistikzentrum beispielsweise auf den Routen zu den Beneluxländern und Frankreich. Aber auch nach Skandinavien bildet dieser Verkehrsknotenpunkt eine wichtige Linie.

Osnabrück hat eine Ausdehnung von knapp 120 Quadratkilometern und es leben dort über 160000 Einwohner, zu denen natürlich auch die vielen Studenten und Studentinnen zählen, die dort ihren Studien nachgehen. Dies ist auch für Sachverständige, die Immobilienbewertungen und Gutachten erstellen, nicht ohne Belang.

Im Jahr 780 gründete Karl der Große die Stadt als Bischofssitz. 1200 Jahre später wird Osnabrück mit über 100000 Einwohnern im Jahr 1940 zur Großstadt. Heute ist die Stadt übrigens Mitglied der „Neuen Hanse“, denn bis ins 17. Jahrhundert war Osnabrück Hansestadt.

Die schöne Altstadt in der Innenstadt ist unter anderem geprägt durch wunderschöne Kirchenbauten. Hier findet der interessierte Besucher Bauten des Klassizismus ebenso wie des Rokoko, des Jugendstils und der Gotik bzw. Spätgotik vor. Schön anzuschauen ist zum Beispiel die Kathedrale Dom St. Peter mit seinem eindrucksvollen Innenraum und dem Taufbecken aus den Anfängen des 13. Jahrhunderts.

Wie aus dem Mittelalter mutet auch der schöne Marktplatz an, an dem die wunderschöne und kunsthistorisch sehr bedeutende St. Marien Kirche steht. Archäologische Grabungen haben belegt, dass dort schon vor über 1000 Jahren Bauten standen, auf den die Kirche errichtet wurde.

Osnabrück liegt im Übrigen mitten im Naturpark „TERRA.vita“. Viele Wald- und Grünflächen laden hier zum Erholen ein. Für Sachverständigenbüros ist dies ein interessanter Bewertungspunkt in ihren Wertermittlungen.

Doch Osnabrücks Geschichte hat auch einige dunkle Schatten: Im 16. und 17. Jahrhundert ließen hier über 250 Menschen ihr Leben im Zuge der Hexenverfolgung. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts forderte die Pest zahlreiche Menschenleben und dezimierte die Einwohnerschaft  um etwa 75 %.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt zu fast Dreivierteln zerstört, denn die Alliierten griffen über 70 Mal an. Leider traf es die Altstadt besonders hart, sie wurde zu über 90 % zerstört. Nach dem Krieg wurde dort die Britische Armee stationiert. Als diese später abzog, betraf dies natürlich die wirtschaftliche Lage nicht unerheblich, doch hat die Stadt es geschafft, aus dem Tal heraus zu kommen und sich positiv zu entwickeln.

Verkehrstechnisch ist Osnabrück sehr gut aufgestellt. So sorgt nicht nur die hervorragende Straßenanbindung für reibungslose Transporte. Die Flughäfen und der Bahnverkehr und nicht zuletzt die Wasserstraßenanbindung mittels Stichkanal an den Mittellandkanal sorgen für den freien Weg in alle Himmelsrichtungen.

Natürlich darf in dieser Stadt auch das kulturelle Leben und die Freizeitgestaltung nicht außer Acht gelassen werden. Das Theater sorgt hier ebenso für Unterhaltung wie der botanische Garten für Erholung und im Osnabrücker Zoo werden wohl alle Besucher, ob groß oder klein, auf ihre Kosten kommen. Unbedingt anschauen sollte sich jeder den Domschatz im Diözesanmuseum.

Das ganze Jahr über finden vielfältige Veranstaltungen statt, so dass es nie langweilig wird – hier – in Osnabrück!